Montag, 9. November 2009

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Sonntag, 8. November 2009

Zitat des Tages

"Jemand, der nach Köln geht und dort niemanden kennen lernt, muss gestört sein." (Katha, 07.11.2009, 23:47 Uhr)

Montag, 19. Oktober 2009

Liebeserklärung an einen Superhelden

Aus gegebenem Anlass, nämlich dem Erscheinen von "Astro Boy: The Video Game" (ab morgen offiziell im Handel für Playstation, Nintendo DS, Wii usw.), möchte ich mich nun endlich einmal zu meinem Lieblingscomichelden Astro Boy äußern: Für alle, die Astro Boy nicht kennen - das ist so ein kleiner "vermenschlichter" Roboter, der in einem futuristischen Japan lebt und die Welt vor den Bösen und Ungerechten schützt.
Es gibt wirklich keinen Comic, der mich je so fasziniert hat, weil es zum einen Liebe auf den ersten Blick war (der Kleine sieht einfach zuuuuu knuddelig aus - auch wenn er mir in den neuen Filmen und im Videospiel nicht so gut gefällt wie in den Comics und der TV-Serie!) und ich zum anderen jedes Mal, wenn ich eins der unzähligen Astro Boy-Abenteuer lese, das Gefühl habe, mit meinem Wunsch nach einer friedlicheren und gerechteren Welt nicht mehr alleine zu sein. Dazu kommt, dass Astro Boy trotz seiner Superkräfte und Heldentaten nicht arrogant oder unnahbar wirkt. Im Gegenteil - er ist immer freundlich und hört nicht auf, an das Gute im Menschen zu glauben, obwohl er tagtäglich eines Besseren (bzw. in diesem Fall eher eines Schlechteren) belehrt wird.
Ich tue mich normalerweise sehr schwer damit, jemanden als "Idol" oder "Held" zu bezeichnen und mich hundertprozentig mit etwas zu identifizieren, auf das ich keinen Einfluss habe bzw. das völlig unabhängig von mir existiert, aber bei Astro Boy stimmt wirklich alles. Diesen kleinen Roboterjungen muss man einfach gern haben!


Samstag, 3. Oktober 2009

Beleidigung oder Kompliment?

Als ich heute von meiner Mama zurück in die Stadt lief, sprach mich auf Höhe der Agentur für Arbeit eine junge Studentin an und fragte mich: "Entschuldigung, bist du auch Erstsemester?"
Ich fragte noch einmal nach, weil ich glaubte, mich verhört zu haben, doch sie meinte das wohl wirklich ernst. Nachdem ich ihr dann erklärt hatte, wo ich die Seidelstraße vermutete (das wollte sie nämlich wissen), setzte ich meinen Weg mit einem dicken Grinsen fort. Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich die Frage "Bist du auch Ersti?" vermutlich als große Beleidigung empfunden, aber mittlerweile nehme ich das als riesengroßes Kompliment! Scheint die Antifaltencreme also doch zu wirken...

Sonntag, 27. September 2009

Solidarität endgültig abgewählt!

Ersten Hochrechnungen zufolge bekommt Deutschland nun eine schwarz-gelbe Regierung - keine große Überraschung, deuteten die Umfragen doch genau dieses Ergebnis bereits lange im Voraus an. Somit hält sich meine Enttäuschung - oder besser gesagt: mein Entsetzen - in Grenzen. Mein Unverständnis jedoch ist größer denn je, weil anscheinend niemand (mehr) in diesem Land Wahlprogramme liest (bzw. versteht), bevor er sein Kreuzchen setzt. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, wie es möglich ist, dass eine Partei, die das Wort "Freiheit" niemals im Sinne individueller, sondern immer nur im Sinne (größtenteils absolut unsozialer) Marktfreiheit verwendet, die Raffgier, Rücksichtslosigkeit und Ausbeutung propagiert und unter dem lächerlichen Begriff "Eigenverantwortung" zusammenfasst, die das (ebenfalls völlig unsoziale) Zeitarbeitsprinzip, immer größere Lohnunterschiede (Arbeiterhungerlöhne vs. Managergehälter) und am besten noch die 50-Stunden-Woche - als "Wettbewerbsfähigkeit" getarnt - einführen bzw. beibehalten und erweitern will, und der das Wort "Solidarität" ein Fremdwort ist, es sei denn, es wird im Zusammenhang mit Banken gebraucht - genau den Institutionen, die unsere Solidarität am allerwenigsten nötig haben.
Ich tue jetzt jedenfalls das, was mein Wackel-Dackel schon seit Jahren tut - den Kopf schütteln! Den Schwanz werde ich jedenfalls nicht einziehen! Im Gegenteil: Wenn ich in den nächsten vier Jahren noch einmal IRGENDJEMANDEN über zu niedrige Löhne,
zu hohe Managerboni und die Bankenkrise schimpfen höre, dann beiße ich ihm ins Bein und belle schadenfroh: "Frag doch den Westerwelle, ob er dir das Geld für die Behandlung beim Arzt gibt, wenn es keine gesetzliche Krankenversicherung mehr gibt und sich deine Private weigert, die Kosten zu übernehmen! Man sieht ja, wie hervorragend das bisher in den USA funktioniert hat. Wuff!"

Samstag, 19. September 2009

Hat es mir geschadet?

Meine Mama zieht gerade um, und das hat neben den unangenehmen Seiten wie Schränke ausräumen, Kisten packen, Regale aufbauen, Fenster putzen usw. auch einen positiven Nebeneffekt: Man findet plötzlich Dinge, an die man sich gar nicht mehr erinnert oder die man bereits verloren glaubte. Eins dieser Dinge ist ein altes Fotoalbum, das mir gestern beim Kistenpacken in die Hände fiel; und genau dieses Fotoalbum enthält schockierendes Beweismaterial über meine "Säufervergangenheit"! Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, frage ich mich, ob die kindliche Prägung nicht doch ein wenig überbewertet wird, denn wie soll ich mir sonst erklären, dass aus dem Bier trinkenden und Schokozigaretten kauenden kleinen Mädchen von damals (meine Lieblingsmarke war "London Mall") eine Frau geworden ist, die weder trinkt noch raucht?

Tobestündchen mit dem Papa...

...und danach gnadenlos abgefüllt!

War vielleicht doch keine so gute Idee?!

Und ob - jetzt geht's erst richtig los!

Meine Schokozigaretten-Lieblingsmarke: "London Mall"!
(Quelle: www.volksfreund.de)


Freitag, 11. September 2009

Neulich auf dem Kinderspielplatz

Moderne Kommunikation zwischen Kindern im Computer-Zeitalter:
"Du kannst mich nicht mehr angreifen - du hast schon alle deine Leben aufgebraucht!"