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Dienstag, 25. Juni 2013

Was ich mir von einem Flugpreisvergleich wünsche...

Ja ja, ich weiß, ich habe lange nichts mehr geschrieben. Das Leben ist halt nicht immer "tippfreundlich", Asche auf mein Haupt und so, kommen wir zum eigentlichen (zugegebenermaßen etwas profanen) Thema dieses Posts: Ich nutze schon seit etlichen Jahren Flugpreisvergleiche zum Buchen meiner Flugreisen, und ich hatte immer die Hoffnung, dass es irgendwann mal einen geben würde, der all meine Wünsche erfüllt, aber Pustekuchen! Nach knapp 10 Jahren hat es immer noch niemand geschafft, den perfekten Flugpreisvergleich zu erschaffen. Also, liebe Flugsuche-Seiten, integriert doch mal bitte folgende Features in eure Websites:

1. Flugsuche ohne Datum: Ich will einfach nur einen ungefähren Zeitraum angeben, in dem ich fliegen möchte, und die ungefähre Länge der Reise. Meist habe ich sehr genaue Vorstellungen darüber, wie lange ich verreisen möchte (3 Tage, 1 Woche, 3 Wochen o.ä.), aber es ist mir völlig egal, ob ich an einem Montag oder Donnerstag losfliege und ob Anfang oder Mitte November oder von mir aus auch erst im Dezember. Skyscanner bietet solch eine Suche, aber sie ist ziemlich ungenau und nicht ein halbes Jahr im Voraus nutzbar, ergo: größtenteils unbrauchbar.

2. Flugsuche ohne Ziel: Wenn hier (mal wieder) total beschissenes Wetter ist (wie jetzt gerade und leider viel zu oft), dann möchte ich gerne irgendwohin, wo's sonnig ist - egal, ob in die üblichen verdächtigen Städte (Lissabon, Alicante, Cagliari, Athen...) oder nach Finnland (ja, in Joensuu scheint heute auch die Sonne bei 27 Grad!). Fluege.de bietet so etwas in der Art an - sogar mit Reisewetter, aber leider auch mit illegalen Geschäftspraktiken (die Welt berichtete), und solche Unternehmen unterstütze ich nicht.

3. Flugsuche ohne Abflughafen: Momentan finde ich das nicht mehr so wichtig, weil ich meinen Wohnsitz in die Hauptstadt verlagert habe, aber als ich noch im deutschen Niemandsland wohnte, war es mir egal, ob ich von Leipzig, Altenburg, Nürnberg, Erfurt oder Dresden abfliege - Hauptsache irgendwo im weiteren Umkreis. Die Umkreissuche habe ich noch nirgends gefunden - nur so ungenaue Bezeichnungen wie Ostdeutschland, Norddeutschland usw., die für mich überhaupt nicht aussagekräftig waren, weil ich im grünen Herz Deutschlands wohnte. "Im Umkreis von 150 km suchen" hätte mir hingegen sehr geholfen. In Köln das Gleiche: Ob ich von dort oder von Düsseldorf geflogen wäre, hätte für mich keinen Unterschied gemacht, aber Westdeutschland als Abflugsregion finde ich doch etwas arg groß.

4. Flugsuche mit verschiedenen Flughäfen: Als wir damals nach Kalifornien geflogen sind, um eine Rundreise zu machen, wollten wir in LA landen, aber von San Francisco aus zurückfliegen. Leider war das nicht so einfach; einzig fly.de bot diese Möglichkeit - und da haben wir dann auch gebucht.

Also, liebe Flugpreisvergleiche, wenn ihr Geld mit MIR verdienen wollt, müsst ihr auch einen entsprechenden Service bieten. Es reicht nicht, EINEN der genannten Wünsche zu erfüllen - der weltweit beste Flugpreisvergleich sollte ALLE diese Wünsche erfüllen. [Ende meiner Meckerwunschliste]

Sonntag, 20. März 2011

Wie wertvoll ist ein wohlgeformtes Wort?

Oder sollte ich besser fragen: Wie wirtschaftlich? Denn dass ein korrekt geschriebenes Wort oder gar ein ganzer in gutem Deutsch geschriebener Satz so viel schöner, sinnvoller und vor allem verständlicher ist als solche, die vor Fehlern nur so wimmeln, sollte doch eigentlich jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein, oder? Wer fehlerhafte Texte schreibt und sich dann auch noch die Blöße gibt, sie unkorrigiert zu veröffentlichen, hinterlässt bei seiner Leserschaft nicht nur (teilweises) Unverständnis, sondern auch Wut, das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden, nicht wichtig zu sein. Ein schlecht geschriebener Text beleidigt nicht nur dessen Inhalt, sondern vor allem dessen Leser.

In unserem schönen Nachbarstaate, den Niederlanden, fühlen sich derzeit Fans der Fernsehserie "The Pacific" (Nachfolger des preisgekrönten "Band of Brothers") beleidigt, weil Warner Bros zwar ein Heidengeld in deren Realisierung gesteckt hat ("The Pacific" soll die teuerste TV-Serie sein, die je produziert wurde), die niederländischen Untertitel der unlängst erschienenen DVD jedoch offensichtlich von einem Praktikanten mit Rechtschreibschwäche anfertigen ließ. Jedenfalls waren diese so fehlerhaft, dass Käufer im ganzen Land empört sind und ihr Geld zurück verlangen.
Ich würde mich nicht als jemanden bezeichnen, der schnell eingeschnappt oder generell nachtragend ist, aber in letzter Zeit fühle auch ich mich häufig beleidigt. Das fängt an, wenn ich die Speisekarte im Café um die Ecke lese und mich zwischen Latte Macciato, Ruccola-Salat mit Creme freche und Cornet Beff entscheiden muss. Früher wurden Speisekarten noch von einem Schriftsetzer bearbeitet, der über eine fachmännische Ausbildung verfügte, die auch die korrekte Beherrschung der deutschen Rechtschreibung und Grammatik beinhaltete. Heute kann nicht nur jeder Wirt werden, es kann auch jeder Speisekarten schreiben und drucken. Das allein wäre ja nicht schlimm - wenn jene Wirte in der Lage wären, den Duden zu benutzen. Wozu werden Fremdwörter wie Latte Macchiato, Rucola, Crème fraîche oder Corned Beef überhaupt in den Duden übernommen, wenn sich eh niemand dafür interessiert, wie sie richtig geschrieben (geschweige denn ausgesprochen) werden? Ich für meinen Teil bin jedenfalls zum ersten Mal an diesem Tag beleidigt. Die zweite Beleidigung folgt auf dem Fuße - in der U-Bahn wird für allerlei Dinge geworben, in den U-Bahn-Stationen selbst auf großen Plakaten, und überall lauern Rechtschreibfehler, Kommafehler, Tippfehler. Es scheint, als verfolgten sie mich den ganzen Tag, wohin ich auch gehe und was ich auch lese - sei es in der Zeitung, in E-Mails von Vorgesetzten, selbst in deren Signaturen, in Arbeitsverträgen, Romanen, Museen, Untertiteln von Filmen, auf Amtsvordrucken und in Webforen sowieso. Sie sind hässlich, und sie beleidigen mich.
Am beleidigendsten sind jedoch fehlerhafte Texte sogenannter Texter, d.h. Menschen, deren Beruf es ist, Texte zu schreiben. Wie kann man sich Texter nennen, wenn man nicht weiß, dass es "mit einem wohlgeformten Wort" und nicht "mit einem wohlgeformtem Wort" heißt? Wie kann man sich Texter nennen, wenn man zu stolz oder faul oder was-weiß-ich-nicht ist, um seine eigenen Texte Korrektur lesen zu lassen - und zwar von jemandem, der den Titel "Texter" verdient hat? Warum muss ich mich regelmäßig vor irgendwelchen Möchtgern-Textern, die meine Texte Korrektur lesen, dafür rechtfertigen, dass ich ein Komma richtig setze, nur weil die der Meinung sind, da gehört keins hin? Wozu gibt es verdammt noch mal den Duden und die Deutsche Grammatik? Warum wird die Word Rechtschreibhilfe konsequent ignoriert? Warum muss man keine Rechtschreibprüfung ablegen, bevor man Germanistik studiert oder sich Texter nennen darf? Warum will niemand mehr in diesem Land Geld für gutes Deutsch und gute Korrektoren ausgeben? Warum gibt es keine Rechtschreibpolizei, die Bußgeldbescheide für fehlerhafte Rechtschreibung verteilt? Die Staatskasse wäre im Nu gefüllt und ich endlich nicht mehr beleidigt.

Traurig, aber wahr: Auch die Rechtschreibkontrolle ist kein Wertgegenstand (mehr) - nicht einmal in staatlichen Museen.

Donnerstag, 10. März 2011

Mensch vs. Maschine im 21. Jahrhundert

Beruflich arbeite ich in den letzten Wochen ständig mit Google AdWords - Suchmaschinenoptimierung und so - echt klasse, sag ich euch. Theoretisch sollte AdWords, wenn man einen beliebigen Begriff eingibt, lauter verwandte Suchbegriffe ausspucken. Praktisch allerdings gibt man "Oster-Teelichthalter" ein, und AdWords listet einem so lustige Suchbegriffe wie "holzwäscheklammern zum basteln", "igel kostüm", "lichterkette für tannenbaum" und "sterne aus filz". Et voilà, es lebe die künstliche Intelligenz!


Donnerstag, 16. September 2010

Vero will's wissen: Was hat es eigentlich mit der Domainendung .tv auf sich?

Heute eröffne ich die neue Rubrik "Vero will's wissen", in der ich mir selbst Antworten auf Fragen gebe, die sich mir dann und wann in meinem bunten Alltag stellen, weil man ja bekanntlich nie auslernt und ich euch so gleich noch an meinem neuen Wissen beteiligen kann, was dann ja wiederum auch für euch förderlich wäre, die ihr dieses Wissen ebenfalls weitergeben könnt - kurz gesagt: Ich mache das hier nicht nur für mich, sondern für das Wohl der gesamten Menschheit. Auf dass sie grenzenlos gescheit und gebildet werde! Törööö!

In der ersten Folge von "Vero will's wissen" beschäftige ich mich mit der simplen Frage:
Was hat es eigentlich mit der Domainendung .tv auf sich?
Die Antwort lautet (Stan und Wikipedia sei Dank!): Der Inselstaat Tuvalu (östlich von Papua-Neuguinea* und nördlich von Neuseeland im Stillen Ozean gelegen) ist aus den Ellice Islands hervorgegangen und seit 1978 unabhängig. Sein Name bedeutet "Acht zusammen-gehörende". Er besteht aber tatsächlich aus neun Inseln. Die südlichste von ihnen war bis 1949 unbewohnt, weshalb sie bis dahin keinen eigenen Inselrat hatte und bei der Namensgebung des Inselzusammenschlusses nicht berücksichtigt wurde. Man diskutiert aber neuerdings immer wieder, Tuvalu in Tuiva (wobei "iva" für "neun" steht) umzubenennen.
Die Domainendung .tv gehört also zu Tuvalu. Sie wird vom kalifornischen Unternehmen VeriSign bzw. deren Tochter DotTV vertrieben und weltweit als Television-Kürzel vermarktet. DotTV gehört zu 20% dem Staat Tuvalu und bringt diesem seit dem Jahr 2000 vierteljährlich eine Million US$ ein. Tuvalus Regierung hat davon die Aufnahmegebühr für die Vereinten Nationen bezahlt und das restliche Geld in IT-Infrastruktur für die wichtigsten staatlichen Einrichtungen gesteckt.

*Papua-Neuguinea ist der östliche Teil der großen Insel Neuguinea (um genau zu sein, die zweitgrößte der Erde nach Grönland), der westliche Teil gehört zu Indonesien.

Freitag, 8. Januar 2010

Verspäteter Neujahrspost

Das Jahr ist schon wieder über eine Woche alt, und die Weihnachtsdeko verschwindet langsam aus den Straßen. Dafür sieht man jetzt überall Hinweise auf Kostümverkäufe, und in den Drogerien stehen große Regale mit bunten Schminkfarben - die Stadt ist wieder in den Händen der Jekken!
Ja, wie die meisten hier schon mitbekommen haben, bin ich immer noch in Köln und arbeite immer noch (gänzlich unbezahlt, wie's sich gehört) beim Fernsehen. Das, was wir fürs Fernsehen produzieren, ist (zum Glück) nicht totales Unterschichten-TV, aber (leider) auch nicht megaanspruchsvoll. Die meisten Beiträge, die wir verkaufen (naja... was heißt hier "wir"... wohl eher "die"), sind Krawall- und Remmidemmi-Themen. Momentan ganz besonders gefragt sind Internet-Abzocken! Auf diesem Gebiet recherchiere ich gerade sehr intensiv, und ich muss sagen, es ist echt unglaublich, was sich professionelle Internetbetrüger so einfallen lassen, um Unwissende gnadenlos zu schröpfen. In vielen Fällen kann man nicht mal gerichtlich gegen die Übeltäter vorgehen, weil sie in rechtlichen Grauzonen operieren oder irgendwo im Ausland sitzen. Aber wenn ich mir von den Geschädigten erzählen lasse, wie sie von den entsprechenden Firmen abgezockt wurden, dann stellt sich mir im Nachhinein immer wieder EINE Frage: Was zur Hölle ist in der Erziehung dieser Internetbetrüger schief gelaufen, dass sie in dem Wissen, unschuldige Menschen ihres Geldes und teilweise sogar ihrer Existenz zu berauben, nachts noch ruhig schlafen können? Wie kann man SO werden? So abgrundtief böse? Ich verstehe das einfach nicht! Und ich bezweifle, dass ich es je verstehen werde.
In diesem Sinne: Prost! Auf das Gute im Menschen! Und auf ein GUTES 2010!

Dienstag, 1. Dezember 2009

Herzlichen Glückwunsch...

...zum 100. Post!

Ich gratuliere mir quasi selber - dazu, dass dieser Blog es überhaupt bis zum 100. Post geschafft hat, dazu, dass ich ihn (relativ) regelmäßig mit Posts füttere (mein zu Anfang gestecktes Ziel war ja mindestens ein Post pro Monat, und das habe ich doch weit übertroffen), und auch dazu, dass die Posts sogar ab und zu sinnvoll sind und vom einen oder anderen gelesen (oder gar kommentiert) werden. Also: An dieser Stelle auch einmal HERZLICHEN DANK an meine treuen Leser und Kommentatoren!

Viva Veroase alias Veros Welt!

Und nun lasst uns auf die nächsten 100 Posts anstoßen!

PS: Ich stoße mit Orangensaft an, weil ich wegen meines durch eine Mittelohrentzündung hervorgerufenen Hörsturzes gerade fünf verschiedene Medikamente nehme, die sich nicht so gut mit Alkohol vertragen. Prost!

Mittwoch, 1. April 2009

Scherz, lass nach!

Aprilscherze - schön und gut! Aber die Meinungen zwischen "lustig" und "nicht lustig" gehen da anscheinend sehr weit auseinander. Ich finde es jedenfalls nicht lustig, wenn sämtliche Internetforen am 1. April plötzlich in den grellsten Farben und unmöglichsten Farbkombinationen "erstrahlen" und schon bei einmaligem Hingucken Augenkrebs verursachen.

PS: Ich habe heute zu Trulli, nachdem sie mir am Telefon mitgeteilt hatte, dass es in meiner Straße gebrannt hat, und zwar in einem Einraumwohnungenblock, und da auch noch in den obersten Etagen, gesagt: "Trulli, du weißt aber schon, dass heute der 1. April ist." Nichts zu machen - es war kein Aprilscherz! In der Nummer 2 hat's wirklich gebrannt. Zum Glück wohne ich in der 12!

Donnerstag, 6. November 2008

Deutsche Sprache - schwere Sprache!

Ich kann nicht anders. Ich MUSS es einfach tun, weil ich es nicht mehr aushalte. Seit (dank der Erfindung des Internets) jeder seine Gedanken öffentlich aufschreiben darf, hat sich das sog. "Forum-Deutsch" in einem rasanten Tempo verbreitet und scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein:
Mein Sound hackt immer beim Surfen. - Schön für deinen Sound, dass er für dich das Hacken (sprich: Häcken) übernimmt. Freu dich doch! Dann brauchst du wenigstens kein E-Mule mehr!
Das Ding hat aber einen Hacken. - Hm, dann ist das Ding vermutlich ein Schuh!
Was ist so schwer daran, ein K von einem CK zu unterscheiden? CK dient dazu, den vorhergehenden Vokal zu verkürzen. Wenn ich so etwas lese, dann frage ich mich immer: Reden die Leute auch so? Sagen sie: Der Sound hackt und die Sache hat einen Hacken?
Das gleiche Problem (mangelnde Unterscheidungsfähigkeit zwischen kurzem und langem Vokal) betrifft das Wort "labern":
Was labberst du da? - Ich labbere nicht! Meine Oberarmmuskeln sind jedenfalls fester als die Grütze in deinen Gehirnwindungen.
Dieses Gelabber nervt! - Ich steh auch nicht auf labbrige Brühe, aber vor allem steh ich nicht auf schlechtes Forum-Deutsch.
Ein anderes Phänomen stellen pseudo-unregelmäßige Vergangenheitszeitformen dar. Da werden schöne, regelmäßige Verben einfach vergewaltigt und unregelmäßig gemacht:
Er striff ihr durch die Haare. - Ja, und der, der das geschrieben hat, war vermutlich straff!
Sie striffen durch den Wald. - Genau, und dann schwiffen sie vom Thema ab.
Wenn ich so etwas lese, kriege ich echt sooooo einen Hals! Aber das Top-Wort schlechthin, das mir erst vor kurzem unter die Augen kam, ist immer noch die Forum-Variante für "Grübchen":
Er hat blonde Haare, blaue Augen und unheimlich süße Grüppchen. - Ach, was denn für Grüppchen? Vielleicht so süße Kindergarten-Grüppchen?
Diese Grüppchen gibt's nur einmal auf der Welt! - Schade, dass man das von Leuten wie dir nicht behaupten kann.
Ich könnte jetzt noch ewig weitermachen mit rießengroßen Verstößen gegen die Deutsche Rechtschreibung, einer Menge Beweiße für menschliches Versagen und Leuten, die meißtens keine Ahnung haben, was sie da eigentlich schreiben, aber stattdessen kuschel ich mich jetzt lieber in meine Lacken und schlaffe mich mal wieder so richtig auß in der Hoffnung, dass all die Forum-Deutsch-Benutzer bald auf Podcasts umsteigen!

Dienstag, 18. März 2008

Denglish for the win - Teil 2!

Stephan hat mich letztens auf ein paar höchst amüsante Kommentare in verschiedenen Internetforen und Blogs aufmerksam gemacht, die ich euch nicht vorenthalten möchte, hatte ich doch vor kurzem erst einen Eintrag zum Thema "Denglish for the win" gepostet:

"Niceness pur, dachte ich mir, setzte mich mit hin und spoilte ihren Spielstand!"
Quelle: http://www.mtgblogs.de/kratistos/pogo-prix

"..., was beides mal meiner Meinung nach unlucky war."
Quelle: http://www.mtgblogs.de/realsilas/der-missplay

"Haut rein, und im Outback nich' die Känguruhs provoken!"
Quelle: http://folius.wobistdujetzt.com/index.php?intMessageId=115669

Ich werde die Liste bei Gelegenheit fortsetzen.

Samstag, 8. März 2008

Niederländischer Stammtisch Jena - neue Webseite!

Nic.de.tk, die die Webseite des niederländischen Stammtischs bisher hosteten, haben unsere schöne Stammtisch-Homepage mal wieder ins Datennirvana geschickt, weshalb ich nun zum Anbieter redio.de gewechselt bin. Die neue Adresse lautet: http://nederlands.redio.de/
Dort findet ihr ein paar neue Fotos und den Hinweis, dass der Niederländische Stammtisch (vorübergehend) mit dem Nordischen Stammtisch fusioniert, weil ich momentan Magisterarbeit schreibe und einfach keine Zeit habe, zu zwei Stammtischen gleichzeitig zu gehen. Dus wie Nederlands praten wil, komt vrijdag om 8 uur 's avonds gewoon naar Café Immergrün... ik zie jullie daar!

Freitag, 9. November 2007

Drehwurm

Seit ein paar Tagen streite ich mich nun schon mit Stephan darüber, in welche Richtung sich die Dame hier unten dreht. Er ist überzeugt davon, dass sie sich mit dem Uhrzeigersinn dreht. Als ich die animierte Grafik zum ersten Mal gesehen habe, drehte sie sich allerdings gegen den Uhrzeigersinn. Mittlerweile dreht sie sich (aus meiner Sichtweise) mal so und mal so - das wechselt oft innerhalb weniger Sekunden. Damit Stephan mich nicht für verrückt erklärt, brauche ich nun eure Mithilfe. Also: In welche Richtung dreht sich die Tänzerin eurer Meinung nach?

Die Auflösung findet ihr übrigens hier:

Wer der Meinung ist, die Dame dreht sich im Uhrzeigersinn, der hat eine dominante rechte Gehirnhälfte, d.h. er ist intuitiv, gefühlsorientiert, kreativ, risikobereit, philosophisch veranlagt... kurzum: ein Chaot =)

Wer hingegen der Meinung ist, dass sie sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, der hat eine dominante linke Gehirnhälfte, d.h. er denkt logisch, ist realistisch, pragmatisch, faktenorientiert... kurzum: ein Systematiker =)

Ich habe ja anscheinend zwei ausgeglichene Gehirnhälften. Das heißt, mein Chaos hat System. Puh, bin ich da aber beruhigt ;o)

Dienstag, 30. Oktober 2007

Die hässliche Fratze des Kapitalismus...

...zeigte sich mir am Wochenende in Form einer horrenden Telefonrechnung - nicht meiner eigenen, sondern der meiner Mutti. 182 Euro sollte sie bezahlen, wobei allein 129 Euro auf die Verizon Deutschland GmbH entfielen. Bei einer genaueren Recherche stellte sich heraus, dass dahinter der Internet-by-call-Anbieter flat2surf steckte. Mein Bruder hatte in bestem Wissen und Gewissen vor einem Monat die Einwahlnummern der Internetprovider, mit denen meine Mom normalerweise ins Internet geht, "aktualisiert". Das bedeutet, er hat auf billiger-surfen.de nachgeschaut, was der günstigste Tarif ist, bei dem sekunden- genau abgerechnet wird. Dabei stieß er auf eben jenen Tarif von flat2surf, mit dem man den ganzen Tag für nur 0,10 Cent/Minute surfen kann. Als Einwahlnummer war an jenem Tag (26.09.07) die 019 37400569 angegeben. Was weder meine Mama noch mein Bruder noch ich wussten: Solche Billigtarife können Anbieter wie flat2surf, mybycall, bycall24 und wie sie alle heißen nur anbieten, weil sie auf einer fiesen Betrügermasche beruhen: Nach einer gewissen Zeit (ca. ein Monat) ändern sie nämlich ihre Tarife und verlegen die Einwahlnummer des vorher günstigsten Tarifs auf die des jetzt teuersten Tarifs. Im Fall meiner Mutter surfte sie mit der oben genannten Einwahl seit 5.10.07 im flat2surf-Tarif Action 2, der fast die ganze Zeit 9,99 Cent/Minute kostete. Das ist eine Preissteigerung um 9990% und somit absoluter Wucher! Fakt ist, dass wir wahrscheinlich nicht mehr lange warten müssen, bis die jetzige Einwahl für den flat2surf-Billigtarif Action 3 (019 37400568 - gültig seit 20.10.) wieder auf die Endziffer 9 umgestellt wird (oder auf irgendeine andere eines teuren Tarifs).
Wie ich nun in Internetforen und Verbraucherschutzportalen erfuhr, ist dieser Provider-Betrug in Deutschland gang und gäbe, und natürlich verdient sich auch die Telekom nebenbei noch ein goldenes Näschen an unwissenden, armen Schweinen wie uns. Wenn man einigermaßen sicher surfen möchte, empfiehlt sich bei Wenigsurfern entweder ein teurerer Tarif, der jedoch seit Jahren stabil ist (z.B. der Spartarif von duell-net.de = 1,35 Cent/Minute oder der etwas billigere Easy-Tarif von ad-source.de = 1,29 Cent/Minute) oder eben doch eine ISDN-Surf-Flatrate ohne Langzeitvertrag, z.B. von arcor für nur EUR 14,95 pro Monat. Da meine Mutti momentan etwas häufiger im Internet ist, werde ich ihr letztere einrichten. Nicht, dass Arcor ein unbeschriebenes Blatt in Sachen Betrügereien wäre, aber zumindest bleiben ihr auf diese Weise böse Überraschungen auf der Telefonrechnung vorerst erspart.
Nach dieser Aktion ist mir jedenfalls mal wieder allzu klar geworden, wie schlecht dieses pseudo-gerechte System ist, in dem wir leben, wenn es darin nicht einmal möglich ist, derartig eindeutige Verbrechen zu ahnden. Eine Schande ist das! Nun ja, den Glauben an den Sieg der Ehrlichkeit habe ich sowieso schon längst verloren, denn wie bemerkte einst schon Balzac: "Un peu de bonne foi, l’ingrédient social le plus rare!" (aus: La maison Nucingen, 1838)

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Neue Homepage online!

Ich erwähnte ja schon, dass mir das neue Layout meiner Homepage so gar nicht zusagte und ich vor der Wahl stand, es so (hässlich) zu lassen, die alte Version wieder hochzuladen oder mich an einem ganz anderen, noch neueren Layout zu probieren. Letzteres ist jetzt geschehen. Zwei Viel-zu-spät-ins-Bett-geh-Nächte hat mich der Spaß gekostet, aber da morgen (d.h. heute) eh Feiertag ist, macht mir das nichts aus! Hauptsache, ich hab endlich wieder ne schöne Homepage...

Dienstag, 2. Oktober 2007

Da denkt man, im Internet gibt's alles, aber...

...Pustekuchen!

Falls sich jemand darüber wundert, wieso in meiner Last.fm-Playlist plötzlich jede Menge schmalziger Schlager auftauchen (quasi zwischen Such a surge, Subsonica und Our Lady Peace mal Wolfgang Ambros mit "Langsam woch's ma z'amm" o.ä.), dann sei demjenigen gesagt, dass der seltsame Geburtstagswunsch meiner Mama dran schuld ist. Sie kam nämlich auf die Idee, ihre ganzen alten, ausgeleierten Kassetten plötzlich auf CDs haben zu wollen. Kann man ja nachvollziehen - schließlich nimmt die Qualität bei Kassetten irgendwann doch rapide ab, und im Auto hat sie ja auch nur noch einen CD-Spieler. Mein Bruderherz und ich haben nun also die glorreiche Aufgabe, die ganzen alten (und teilweise echt grottenschlechten) Schlager aus ihrer Jugend zusammen zu sammeln, und zwar in CD-Qualität! Ich dachte ja, dass das heutzutage nicht mehr schwierig ist und man die Lieder einfach für 99 Cent pro Titel irgendwo im Internet runterladen kann, aber leider hat sich die ganze Aktion jetzt zu nem mörderisch aufwendigen Projekt entwickelt. Meine Mama ist nämlich nicht der Otto-Normal-Musikhörer, soll heißen: Sie mag meistens nicht die Singles, sondern irgendein anderes Lied von den entsprechenden Künstlern, das sie sich wahrscheinlich mal vor 20 oder 30 Jahren von irgendner Amiga-Schallplatte aus der Bibliothek auf Kassette überspielt hat. Das Problem ist nun, dass ich keine Möglichkeit habe, Lieder von Schallplatten auf CDs zu kopieren (die Qualität wäre wahrscheinlich auch grausam!), und viele Sachen gibt's anscheinend echt nicht auf CD, bzw. wenn, dann nur auf ganz ominösen Schlager-Samplern und -Compilations, die es auch nicht mehr offiziell im Handel gibt. Nicht mal auf eBay bietet den Schrott noch jemand an... Und wenn man dann doch mal ein Lied im Internet findet (z.B. auf der Seite der Super-ILLU) und es für EUR 1.29 kauft, stellt sich raus, dass der Link nicht funktioniert. Ok, in diesem Fall haben die mir gleich am nächsten Tag den richtigen Link zugemailt (1A-Service!), aber bei musicload.de ist mir was noch Bescheuerteres passiert. Ich hatte da drei Titel gekauft, von denen zwei von Andreas Martin waren. (Hört euch den bloß nie an! Davon kriegt man echt Haarausfall, so schüttelt es einen bei dem Geschmalze...) Jedenfalls hab ich die Dinger dann runtergeladen und natürlich angehört (ja, ich habe wirklich sehr gelitten...), und da stellte sich dann raus, dass es zweimal dasselbe Lied war, nur anders betitelt! Ich habe es mir dann echt mehrmals angehört (ja, ich weiß, ich sollte Schmerzensgeld verlangen!), um sicherzugehen, dass ich nicht halluziniere. Aber ich hatte wirklich zweimal "Mehr als Sehnsucht" auf meiner Festplatte, und "Deine Flügel fangen Feuer" fehlt nun immer noch. Der Service von musicload.de ist leider nicht so fix, weshalb ich immer noch auf ne Antwort auf meine Beschwerdemail warte. Aber das ist ja kein Wunder - gehört musicload.de doch zu T-Online! Da werde ich das Lied bis zum Geburtstag meiner Mama wohl nicht mehr bekommen... Aber das ist wahrscheinlich auch egal, denn es fehlen ja so oder so noch Lieder, die ich einfach nicht auftreiben konnte. Falls jemand also einen Download-Tipp hat (und bitte nicht irgendwelche russischen mp3-Seiten!), wo ich die folgenden Songs herbekomme, sagt mir mal Bescheid:

- Warte nicht auf mich, mein Herz (Bernd Kaczmarek)
- Was wird aus einer verlorenen Liebe (Severine)
- Behind the blue (BZN = Band zonder naam)
- Lonely Lover (New Mixed Emotions)

Von letzteren habe ich auf Youtube einen Liveauftritt gefunden, aber mehr auch nicht.

Montag, 1. Oktober 2007

Die ganze Arbeit umsonst!

So was blödes, da dachte ich, ich verschaff meiner Homepage, die ich ja eh nur alle drei Jahre mal update, ein neues Layout, aber jetzt, wo alles online ist und funktioniert, finde ich, dass die alte Seite schöner aussah. Was mach ich denn nun? Die alte Homepage wieder uploaden oder das jetzige Design ausbessern oder mich an 'nem ganz neuen Template versuchen? Bin mal wieder ratlos...