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Dienstag, 10. Januar 2012

Was macht einen Menschen interessant?

Die meisten Menschen wünschen sich, für möglichst viele andere Menschen interessant zu sein, aber Interesse kann man nicht erzwingen; man kann es nur wecken, und dazu bedarf es beim Gegenüber Neugier. Wie bei Kleinkindern braucht es deshalb immer wieder Reize, um die Neugier seiner Mitmenschen zu wecken. Doch während Kinder von Natur aus neugierig sind (hier gibt es eine sehr schöne wissenschaftliche Erklärung dafür), stößt man bei Erwachsenen häufig auf sofortiges Desinteresse; manchmal entsteht es auch erst mit der Zeit, denn liegen zwei Menschen auf völlig verschiedenen Ebenen, wird das früher oder später dazu führen, dass das gegenseitige Interesse sinkt. Man hat sich dann einfach nichts (mehr) zu sagen.

Tatsächlich lassen sich Erwachsene durch ihre Vorerfahrungen nur noch relativ gezielt reizen, d.h. sie müssen die Reize als relevant empfinden, und hier kommt die berühmte "gleiche Wellenlänge" ins Spiel: Ob ein Mitmensch als interessant empfunden wird, hängt meiner Erfahrung nach von folgenden Faktoren ab: Hat man ähnliche Interessen und teilt dieselben Werte (in Sachen Hobby, Beruf, Beziehungsleben, Weltanschauung)? Fühlt man sich qua Intellekt und Psyche auf der gleichen Ebene? Und last, but not least: Kann man vom Gegenüber noch etwas lernen? Sicher spielen auch "oberflächliche" Faktoren wie Aussehen, Machtpositionen und die finanzielle Situation eine Rolle, aber diese sind (zumindest theoretisch) leicht wandelbar, und sie allein reichen keinesfalls, um langfristig interessant zu bleiben - davon bin ich jedenfalls überzeugt.

Eine ausgewogene Mischung aus "Ähnlich ticken" und "Sich ergänzen" sind meiner Meinung nach die besten Voraussetzungen, für sein Gegenüber interessant zu sein - und es auch zu bleiben. Ein Mensch, mit dem man sich in all den genannten Bereichen verbunden fühlt, wird einem nie gleichgültig sein. Trägt er zusätzlich noch dazu bei, das Wissen, den Erfahrungsschatz und die Persönlichkeit seines Gegenübers kontinuierlich zu erweitern, kann er sich sicher sein, auf Dauer für diesen Menschen interessant zu bleiben. Damit kehre ich zu meinem ersten Satz zurück und schlussfolgere: Es ist utopisch, für viele oder gar alle Menschen interessant zu sein, genauso wie es utopisch ist, viele oder alle Menschen dauerhaft interessant zu finden. Das tägliche Miteinander ist mehr eine Art Kompatibilitätstest: Bin ich interessant für dich? Bist du interessant für mich? In den seltensten Fällen werden diese Fragen mit einem eindeutigen "Ja" beantwortet, und eigentlich ist das auch überhaupt nicht schlimm. Es ist nur schlimm für denjenigen, der diesen utopischen Wunsch, allen gefallen zu wollen, verspürt und am Ende enttäuscht ist, wenn er sich (mal wieder) nicht erfüllt. Stattdessen sollte man lieber dankbar für jeden (einzelnen) "Kompatibilitätserfolg" sein und ansonsten: Einfach neugierig bleiben!

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Verliebt, verlobt, verheiratet - verarmt!

Schön blöd, wenn man "einfach so" heiratet - aus Liebe - ein Dummkopf, wer so blauäugig ist und sich bloß von seinen Gefühlen leiten lässt statt sich vorher über die finanziellen Folgen zu informieren. Dabei ahnten wir nichts Böses, denn es heißt ja immer, Verheiratete hätten sooooo viele finanzielle Vorteile. Erstaunlich, dass sich dieses Gerücht so hartnäckig hält, denn die Realität sieht anders aus: Alle wollen ein bisschen mitverdienen! Kein Wunder, dass die Eheschließungen zurückgehen und es kaum noch gescheiten Nachwuchs gibt - zumindest keinen, der in einer intakten Familie aufwachsen kann, denn intakte Familien werden von Vater Staat nicht gefördert - mehr noch: Sie werden bestraft.

Zum einen sind da die Kosten für die Hochzeit selbst. Gut, eine schöne Feier hat ihren Preis. Daran ist auch nichts auszusetzen. Aber allein für die Anmeldung der Hochzeit mussten wir weit über 150,00 Euro bezahlen; dazu kamen noch die Kosten für die Erneuerung unserer Ausweise bzw. Pässe.

Seit ich verheiratet bin, habe ich außerdem keinen Anspruch auf ALG2 mehr, obwohl ich immer noch keinen Cent verdiene - so weit kann ich noch mitgehen. ABER:

Seit ich verheiratet bin, soll ich rund 300 statt rund 140 Euro gesetzlichen Krankenkassenbeitrag zahlen, und das, obwohl ich nichts verdiene und der Krankenkasse durch meine Heirat keine höheren Kosten entstehen, da ich ja immer noch die EINZIGE Versicherte bin.

Da ich keine 300 Euro besitze, muss mein Mann den Beitrag für mich bezahlen (zusätzlich zu seinem eigenen). Bis jetzt hat er in dieser Ehe also nur draufgezahlt. Das nenne ich mal eine wirklich familienfreundliche Politik, Frau Merkel!

Mittwoch, 22. September 2010

Weise Worte eines Zwanzigjährigen...

Nun ja, ursprünglich stammen sie nicht von ihm, sondern von Herrn Remarque höchstpersönlich, und inzwischen ist er auch keine zwanzig mehr, sondern dreißig. Damals waren wir noch kein Paar, aber vielleicht haben seine Worte ja ein klitzekleines bisschen dazu beigetragen, dass wir es geworden sind. In jedem Fall waren es weise Worte, an denen ich euch nach über zehn Jahren teilhaben lassen möchte:

Es waren immer die kleinen Dinge, die Aufschluß gaben, nie die großen. Die großen lagen zu nahe der dramatischen Geste und der Verführung der Lüge.
Erich Maria Remarque, aus: "Drei Kameraden"

Dienstag, 20. Juli 2010

Das perfekte Brautkleid

Ende Juni habe ich mit Ingo für Galileo die perfekten Pommes getestet, und seit Ende Juni bin ich auf der Suche nach dem perfekten Brautkleid.
Für die Zubereitung der perfekten Pommes musste ich unseren Praktikanten Ralph ins 180 km entfernte Hulshout in Belgien schicken, um dort raffiniertes Rinderfett zu besorgen. Das verlangte das Rezept. Es war teuer, aber nicht unmöglich.
Für Brautkleider gibt es leider kein Rezept; und egal, wie teuer sie sind - perfekt sind sie alle nicht. Oder bin ich einfach zu anspruchsvoll? Dazu kommt, dass ich mich sowieso in einem inneren Zwiespalt befinde. Schließlich trägt man dieses Kleid (für gewöhnlich) nur ein einziges Mal in seinem Leben. Es ist also völliger Blödsinn, ewig viel Geld dafür auszugeben. Ich würde ja auch eins leihen, aber die Kleider, die man leihen kann, sind so hässlich, dass ich sie nicht einmal anziehen würde, wenn man mir dafür Geld böte. Die, die man kaufen kann, hingegen sind so teuer, dass sie eigentlich wirklich perfekt sein müssten, damit man überhaupt so viel Geld dafür ausgibt. Ich könnte mir ein Brautkleid nach meinen Wünschen schneidern lassen, aber dann bleibt immer noch die Frage, ob es am Ende wirklich so aussieht, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich glaube mittlerweile, dass es mit den Brautkleidern wie mit den Männern ist: Das perfekte gibt es einfach nicht, und vielleicht ist das auch gar nicht nötig, denn am Ende wird es wahrscheinlich dadurch "genau richtig", dass man sich trotz seiner kleinen Imperfektionen für exakt dieses eine entschieden hat.

Sonntag, 30. Mai 2010

Forcierte Zufälle, oder: Wie Freddy Mercury mir half, meinen Traummann zu erobern

Heute vor 10 Jahren sind Stephan und ich offiziell zusammengekommen, d.h. mit allem, was dazu gehört: Kochen, Reden, Kuscheln, Knutschen... die ganze Nacht!
10 Jahre sind eine lange Zeit - eine ganze Dekade eben; und wie das nun mal bei Jubiläen so ist, erinnert man sich an an solchen Tagen gerne an die Anfänge zurück. Das habe ich heute auch getan; und dabei ist mir mal wieder richtig bewusst geworden, wie sehr man dem Schicksal doch auf die Sprünge helfen kann, wenn man etwas wirklich will. Ich habe quasi mit unlauteren Mitteln um Stephan gekämpft - aber natürlich nur zu unserem Besten!
Einer meiner Manipulationsversuche ist inzwischen fast schon legendär geworden: Es war der 2. Mai 2000. Stephan und ich schrieben uns inzwischen E-Mails und tauschten uns über unsere Musikgeschmäcker aus. Dabei fiel ihm auf, dass all meine Nicks aus (Teilen von) Queen-Liedtiteln bestanden, und er teilte mir mit, dass er "One Year Of Love" von Queen total schön findet, den Song aber leider nicht auf CD hat, da er auch gar nicht wüsste, auf welcher der drauf ist. (Ja, damals gab es noch kein Amazon und keine mp3s zum Downloaden...):

kann das sein, daß du queen fan bist ??? wenn ja, ich such nämlich ein lied von denen, das heißt "one year of love", das ist entweder auf der "the hammer" (1984???) oder auf der "a kind of magic" (1986) drauf - wenn du das hast, her damit !!
Subject: r7 forever !!!!
Sent: Wednesday, May 02, 2000 7:12 AM


Da ich schon die ganze Zeit fieberhaft überlegt hatte, wie ich Stephan dazu bekommen könnte, sich mit mir zu treffen, bot sich mir mit dieser Info die perfekte Gelegenheit. Ich hatte bis zu diesem Tag noch nie von "One Year Of Love" gehört und keine Ahnung, auf welcher Queen-CD sich dieses Lied befand, doch das konnte man bereits damals googeln, oder besser gesagt: "altavistan". Ich schrieb freudig zurück:

Ja, das Lied ("One year of love") kenne ich ... und wenn mich nicht alles täuscht, müßte das auf dem einen Queen-Album drauf sein, das ich gerade einem Kumpel ausgeliehen habe. Aber ich kriege es spätestens Ende der Woche zurück, also keine Panik auf der Titanik, Captain, Sie werden Ihr Lied schon noch bekommen! Spätestens Ende der Woche dann...
Subject: Seemänner haben stachelige Vollbärte :o(
Sent: Tuesday, May 02, 2000 9:29 PM

Dann machte ich mich lächelnd auf den Weg zur Müller-Drogerie und steuerte direkt auf die Musik-Abteilung zu. Ich hatte Glück! "A Kind Of Magic" aus dem Jahr 1986 war vorrätig, und das dritte Lied auf diesem Album war tatsächlich "One Year Of Love". Mein Date war gerettet! Und wer weiß, ob Stephan mir heute einen Heiratsantrag gemacht hätte, wenn ich ihn damals nicht so pfiffig an der Nase herumgeführt hätte. Ein bisschen Faken kann eben nie schaden!


Montag, 17. Mai 2010

Parallelen

Der Mensch denkt gerne in Kategorien, weil das Denken in Kategorien das Leben so unheimlich viel einfacher macht. Ständig suchen wir Parallelen zu schon Bekanntem, aber oft planen wir die Dinge auch bewusst so, dass sie in eine uns bekannte Kategorie passen; und manchmal sehen wir selbst da Zusammenhänge, wo eigentlich nur Zufälle walten... weil der Gedanke, dass das, was da passiert, "einfach nur so" und "ohne einen höheren Zweck" geschieht, viel zu sehr schmerzt.
Letzten Donnerstag habe ich Peppino einschläfern lassen, weil ich ihm jegliches weitere Leid ersparen wollte. Die Wahl fiel auf Himmelfahrt. Das war eine bewusste Entscheidung, denn ich wollte auch, dass er seine letzte Ruhestätte "zu Hause" findet; und da ich Köln erst am Mittwochabend verlassen habe, bot sich der Himmelfahrtsdonnerstag an, um Peppino endgültig von seinem Dauerschmerz zu erlösen. So konnte sich auch Stephan noch einmal persönlich von ihm verabschieden. Immerhin war Peppino "unser Kind", das ganz nach seinem "Papa" kam. Ja, das Bilden von Parallelen macht Vieles leichter, aber gerade auf emotionaler Ebene macht es auch Vieles schwerer. Ich hätte nicht gedacht, dass es Stephan so mitnimmt. Männer weinen ja selten. Aber an diesem Tag haben wir beide viel geweint. Er fehlt halt.
Und dann am Abend der Anruf von meiner Mama: "Opi ist tot." Er war der ältere meiner beiden Opas - ruhig, ein Schlemmer, etwas dickköpfig, aber unheimlich liebenswert. Er war schon länger krank. Sein Zustand hatte sich innerhalb der letzten Wochen rapide verschlechtert - keine Chance auf Heilung. Meine Oma war dabei, als es passiert ist. Sie konnte sich mehr oder weniger noch von ihm verabschieden. Sein Tod war gewissermaßen die Erlösung.
Parallelen? Jede Menge! Dabei ist eigentlich alles nur Zufall. Trotzdem macht es die Sache leichter... weil ich all diese Gedanken schon einmal gedacht habe. Das heißt nicht, dass ich abgestumpft bin, nein, aber der Gedanke, dass mein Opi kein Einzelfall ist, wirkt ein klein wenig beruhigend - nicht, weil sein Tod dadurch weniger schmerzt, sondern weil ich weiß, dass es trotz allem weitergehen wird. Auch wenn er fehlt.





Samstag, 10. April 2010

Zwischenmenschliches

Aus aktuellem Anlass möchte ich mir hier mal etwas von der Seele schreiben, das mich schon länger beschäftigt. Die Situation ist Folgende: Ich gehe am Freitag- oder Samstagabend mit ein paar Leuten weg, und typischerweise ist immer mindestens ein Single-Mann dabei, den ich bisher nur flüchtig oder noch gar nicht kannte. Man unterhält sich, trinkt etwas, tanzt bis in die frühen Morgenstunden; und während ich es einfach genieße, mit netten Leuten unterwegs zu sein und zu netter Musik zu tanzen, spielt sich im Gehirn des Single-Manns eine ganz merkwürdige chemische Reaktion ab, die dazu führt, dass er am Ende des Abends (oder genauer gesagt: am nächsten Morgen) der Meinung ist, er und ich wären "wie füreinander geschaffen". Und das, obwohl ich dem Single-Mann unmissverständlich klar gemacht habe, dass ich seit knapp 10 Jahren glücklich vergeben bin. Aber selbst wenn das nicht der Fall wäre... also ohne jetzt arrogant klingen zu wollen (höchstens anspruchsvoll, hehe)... es war bisher auch noch niemand dabei, der auch nur annähernd "wie für mich geschaffen" war. Nur weil man ein oder zwei gemeinsame Lieblingslieder hat (dafür aber auch hundert bis zweihundert "Ich-liebe-den-Song"-vs.-"Das-ist-der-schrecklichste-Song-aller-Zeiten"-Momente) heißt das doch noch lange nicht, dass man perfekt zusammen passt. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht ganz, woher diese Männer immer das Selbstbewusstsein bzw. die Selbstverständlichkeit nehmen zu glauben, dass die Anziehungskraft, die ich (anscheinend) auf sie ausübe, in jedem Fall auf Gegenseitigkeit beruht.
In diesem Zusammenhang stellt sich mir nun die alles entscheidende Frage: Wie vermeide ich es, bei einem Single-Mann, mit dem ich einfach nur einen netten Abend verbringen möchte, den utopischen Gedanken hervorzurufen, er könne bei mir landen?
Ingo sagt, ich darf einfach nicht so nett sein. Aber wie soll ich das machen? Es wäre wirklich völlig gegen meine Natur, jemandem blöd zu kommen, der den ganzen Abend nett zu mir ist.
Stephan sagt, ich soll den Single-Männern von Anfang an die kalte Schulter zeigen. Das wiederum würde aber erstens dazu führen, dass ich so ziemlich jedem Mann in Köln die kalte Schulter zeigen müsste; zweitens hätten sich die "netten Abende" mit Freunden und Freunden von Freunden dann auch direkt erledigt; und drittens kann ich das mit der kalten Schulter eh nicht, weil ich mich nun mal gerne mit Leuten unterhalte, die ich noch nicht kenne. (Ich bin eben ein sozialer Mensch.)
Ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Ich bin seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen, und wenn du glaubst, etwas daran ändern zu können, dann bist du der 956231495043ste, dem ich sage: Is' nich'!" würde wohl auch ein wenig arrogant wirken, oder schlimmer noch: erst recht den Ehrgeiz wecken, mir das Gegenteil zu beweisen.
Wie auch immer - ich möchte an dieser Stelle allen Single-Männern dieser Welt drei entscheidende Tipps zum Thema "Signale richtig deuten" geben - auch wenn man die eigentlich als Teil des gesunden Menschenverstands voraussetzen sollte:

1. Wenn sie sagt, sie hat einen Freund, dann hast du keine Chance! Denn hättest du eine, würde sie dir nicht sagen, dass sie einen Freund hat (selbst wenn sie einen hätte).

2. Wenn du deinen Arm um sie legst, sie aber ihren nicht um dich, dann ist sie entweder nicht interessiert oder zumindest noch nicht bereit, was in jedem Falle heißt: Schalt' erst mal einen Gang zurück!

3. Ihr zu sagen, dass ihr "wie füreinander geschaffen" seid, bringt genauso viel wie einem Fisch aufblasbare Schwimmflossen zu schenken. Sie weiß selbst am allerbesten, ob du zu ihr passt; und auch wenn du es ihr noch hundertmal sagst, wird sie im ungünstigsten Fall hundertmal denken: "Selbst die Recyclingtonne da hinten passt besser zu mir - die ist wenigstens gelb!"

Samstag, 15. August 2009

Abschiedsschmerz

Erst vor Kurzem hatte ich mit Tom das Thema Sterbehilfe, weil auch sein Opa schon seit Jahren mehr tot als lebendig ist. Meiner wurde am 1. Juli diesen Jahres, wenige Tage nach seinem Geburtstag, endlich von seinen Qualen erlöst - aber was, wenn die Natur unbarmherzig ist und unsere Liebsten weiter leiden lässt?
Solange es um Menschen geht, nimmt uns die deutsche Rechtsprechung das Abwägen über Für und Wider der Sterbehilfe ab - sie ist hierzulande (anders als z.B. in der Schweiz oder in den Niederlanden) verboten. Aber wer nimmt uns diese schwere Entscheidung ab, wenn es um ein Tier geht, das uns ans Herz gewachsen ist? Richterin über Leben und Tod zu sein ist nicht einfach, vor allem, wenn sich das betroffene Lebewesen nicht über die Stärke seiner Schmerzen und den gefühlten Grad seiner Lebensqualität äußern kann.
Ich weiß, dass Tiere anders sind als Menschen, und dass mein Zwergkaninchen in freier Natur wahrscheinlich längst gestorben wäre - es ist immerhin fast sieben Jahre alt geworden -, aber da meine beiden Nager in Form von Haustieren gewissermaßen in unser menschliches Gesellschaftssystem integriert sind und ich mich demnach auch als Mensch für sie verantwortlich fühle, habe ich mich gefragt, was ich mir an ihrer Stelle für mich selbst wünschen würde.
Nun bin ich selbst nicht gerade die schmerzverschonteste Person dieser Welt - den Gelenkschmerz (bei Enya als Folge ihrer weit fortgeschrittenen Arthrose) und die damit verbundenen Bewegungs-einschränkungen (sie konnte sich nicht mehr vollständig putzen und auch nicht mehr wie gewohnt hoppeln) kann ich jedenfalls aufgrund meiner eigenen Schmerzbiographie sehr gut nachfühlen, und man mag mir meine etwas nihilistische Sichtweise an dieser Stelle verzeihen, aber ich sehe mich selbst eben nur als winziges Stückchen Teilchenmaterie, die für das Fortbestehen der Welt völlig irrelevant ist, weshalb ich in Enyas Situation den Tod bevorzugt hätte. Darum habe ich die Kleine heute im Beisein meines Bruders (der mich als seelische Stütze begleitet hat) einschläfern lassen. Nach der Narkose ist sie sanft in meinen Armen eingeschlummert und hat dann von der Tierärztin die ultimative Erlösungsspritze bekommen. Danach haben wir sie zusammen mit meiner Mama unter einem schönen Baum im Wald zwischen wild wachsenden Hanfpflanzen begraben, ihr ein Holzkreuz gebastelt und noch zwei Rosenblüten aus dem Garten darunter gelegt, um ihr die letzte Ehre zu erweisen.
Ich denke, der einzige Grund, warum ich überhaupt so lange gewartet habe, war Peppino. Die beiden zusammengekuschelt im Heu liegen zu sehen hat mich jedes Mal innerlich zerrissen, und ihn jetzt ohne seine geliebte Enya zu wissen, bricht mir immer noch das Herz; aber manchmal ist es besser, jemanden gehen zu lassen - vor allem, wenn seine Schmerzen in unserer Gegenwart so viel größer sind als unser eigener Schmerz über seinen Verlust es jemals sein kann.



Es ist einsam ohne dich -
ohne dich, mein Freund!
Ich vermisse dich!

Du kehrst wieder als mein Traum -
Nur für die Dauer eines Augenblicks
bist du real für mich!

Eines Tages folg' ich dir
in die Ewigkeit -
Gib mir Zeit!

Ich pflücke Rosen für dein Grab -
Du bist nicht mehr hier,
doch du lebst in mir!

©Böhse Onkelz

Samstag, 30. Mai 2009

9! (*30.05.2000)

Samstag, 9. Mai 2009

Danke!

Auch wenn die letzte Woche rein äußerlich betrachtet sehr unspektakulär war, so hat sie mich innerlich doch ziemlich aufgewühlt. Das hat ganz verschiedene Gründe - angefangen bei Berits 10. Todestag, der seit diesem Jahr nicht mehr nur schwarz umrandet in meinem Kalender steht, und endend beim Lesen von Andreas neuem Roman, der mich über Freundschaft, Liebe, Vergäng-lichkeit und die Menschen, die mir wirklich wichtig sind, hat nachdenken lassen. Aber fangen wir mal ganz am Anfang an: Montag, der 4.5.! Vor genau 10 Jahren habe ich meinem Tagebuch folgende Zeilen anvertraut:

Er is iets verschrikkelijks gebeurd... geen liefdesverdriet, geen problemen met m'n gastgezin... erger dan alles wat ik tot nog toe mee heb gemaakt. Erger dan het ergste verdriet. YFU heeft gebeld en ik kan het nog steeds niet geloven, maar Berit is dood. Overleden. Autoongeluk. [...] 4 dagen geleden zag ik haar nog. Toen was ze springlevend. Toen feestten we in Amsterdam, Koninginnedag... We hebben zo veel gepraat - over haar verjaardag die in juni zou zijn, over de toekomst die ze niet meer heeft. [...] Waarom nou zij? Ik zie ze nog zo levend voor me. Ik wil het gewoon niet waar hebben dat ze er niet meer is, dat ik haar nooit weer zie... Ze komt gewoon niet meer terug! [...] Maar ik begrijp het nog steeds niet. Ook omdat ik haar een paar dagen geleden nog zag. En omdat we zo veel plezier hadden... samen... zo veel gelachen... al die foto's... al die geheimpjes... en [...] ik moet voor zo veel dingen dankbaar zijn, verdomd dankbaar! Ze heeft zo veel gedaan! Voor mij! Voor iedereen! [...] Geen kans meer. De dood is iets beslissends... en Berit had een hekel aan beslissingen, vooral als ze over haar hoofd heen werden genomen. [...] Ik mis haar zo.

Vor 10 Jahren ereilte mich die Nachricht vom Tod meiner besten Freundin. Vor 10 Jahren wurde der 4.5. zum dunkelsten Tag meines Lebens. Vor 10 Jahren dachte ich, dass ich nie wieder Glück empfinden würde - aus dem einfachen Grund, dass ich alles, was ich nach dem 4.5.1999 erlebte, nicht mehr mit Berit teilen konnte. 10 Jahre lang hatte der 4.5. nur diese eine Bedeutung für mich - dass mir der liebste Mensch, den ich hatte, brutal entrissen wurde. Doch die Wege des Schicksals sind unergründlich, und so bekam der 4.5. in diesem Jahr eine völlig neue Bedeutung für mich, weil an genau jenem Tag vor 25 Jahren ein ganz besonderer Mensch das Licht der Welt erblickte und mich - als sei es das normalste auf der ganzen Welt - vom ersten Moment unseres Kennenlernens an in sein unsagbar großes Herz schloss, alle Gedanken mit mir teilte und mir vertraute, als wäre er nie verletzt worden. So paradox es klingen mag - der dunkelste Tag meines Lebens ist seitdem auch einer der hellsten, und neben Berits Namen leuchtet jetzt ein zweiter: Katha! Sie hat mir gezeigt, dass man nicht immer Großes tun muss, um großartig zu sein, und dass Stärke auch bedeutet, Schwäche zu zeigen. Danke, Große, dass du so bist wie du bist und mich so magst, wie ich bin, dass du dich mir anvertraust und mir immer wieder das Gefühl gibst, einzigartig zu sein.

Es gibt Menschen wie Katha, die schnell Vertrauen fassen, und es gibt Menschen, die eher einem scheuen Reh gleichen. So auch Katrin - eine kleine, knuddelige Berlinerin, die bereits letzten Sommer in mein Leben getreten ist. Nicht Knall auf Fall, sondern Schritt für Schritt hat sie sich mir geöffnet und durch ihre liebe und verständnisvolle Natur direkt in mein Herz geschlichen. Durch ihre Art, alles zu hinterfragen, sich nicht mit halben Sachen zufrieden zu geben, ihre Geduld, ihr Einfühlungsvermögen und ihren Blick fürs Detail hat sie mir beigebracht, Dinge mit anderen Augen zu sehen und die Welt nicht eindimensional zu betrachten. Und ganz nebenbei hat sie mir viele kleine Blicke in ihre Seele erlaubt - eine Tatsache, deren Bedeutung mir erst vor ein paar Tagen so richtig bewusst geworden ist, und die ich unheimlich schätze. Danke für dein Vertrauen, Kleines! Danke, dass du immer für mich da bist! Und danke, dass du es gerade mir erlaubt hast, die Treppen zu deiner Seele hinabzusteigen. Ich bin mir sicher, dass wir sie Hand in Hand wieder hinaufsteigen werden.

Jemandem zu vertrauen, sich auf ihn verlassen zu können und füreinander da zu sein ist eine Kunst; doch ein Meisterwerk wird das Ganze erst, wenn man all dies über Jahre hinweg schafft. Leider bedeutet das Beenden eines Lebensabschnitts oft auch das Ende von Freundschaften. Neue Lebensziele, Ortswechsel und innere Wandlungsprozesse führen dazu, dass Menschen plötzlich getrennte Wege gehen; und dennoch gibt es Freundschaften, die so stabil sind, dass sie all das überleben.

Als Alex mich vor 3 Wochen in Schwerin besucht hat, ist mir wieder einmal bewusst geworden, warum nur die wenigsten Freundschaften dazu geschaffen sind, ewig zu halten: Für beide Seiten muss das innere Bedürfnis, am Leben des anderen teilzuhaben, gleich groß ausgeprägt sein, und beide Seiten müssen bereit sein, gleich viel dazu beizutragen. Dass Alex keine Kosten und Mühen gescheut hat, mich in der Stadt zu besuchen, die - wenn auch nur für 10 Wochen - mein Zuhause war, und dass sie es mir andersherum immer wieder ermöglicht, Teil ihrer Welt sein zu dürfen - das ist wirklich etwas Besonderes, und ich bin froh, dass wir uns nach all der Zeit - Höhen und Tiefen eingeschlossen - immer noch haben. Danke, Süße! Du hast mir immer wieder gezeigt, wie wichtig es ist, seinem Herzen zu folgen, und ich hoffe, dass wir uns auch die kommenden Jahre gegenseitig den Rücken stärken werden.

Eine langjährige Freundschaft (um genau zu sein, die längste) verbindet mich auch mit Annett - und dass wir immer noch Freundinnen sind, ist vor allem ihrer wunderbar unkomplizierten Art und wohl auch ihrer unheimlichen Geduld zu verdanken. Wie oft Annett nachsichtig mit mir war, obwohl ich sie bestimmt nicht nur einmal enttäuscht habe, auf mich zugegangen ist, obwohl ich ihr so manches Mal den Rücken zugewandt habe, mich von meinem hohen Ross heruntergeholt hat, als ich kurz davor war, abgeworfen zu werden, oder mir einfach nur im richtigen Moment zugehört, mich in den Arm genommen oder meine Tränen getrocknet hat - unzählige Male, und doch war jedes einzelne etwas Besonderes, etwas, an dem ich mich festhalten und durch das ich mich weiterentwickeln konnte. Danke, Annett, dass du mich trotz meiner Flausen nie aufgegeben hast, und dass du bei mir geblieben bist, obwohl es ganz sicher nicht immer leicht mit mir war!

Nicht immer leicht hatte es auch Susanne mit mir. Ich möchte gar nicht wissen, für wie bekloppt sie mich gehalten haben muss, als ich zusammen mit Uli in Genua eintrudelte und wir ihr (oft unbewusst, aber dennoch schmerzlich) bewusst machten, dass Deutschland noch immer geteilt ist. Dass Su und ich trotzdem Freunde geworden (und vor allem geblieben!) sind, liegt unter anderem daran, dass sie der liebste und toleranteste Mensch ist, den ich kenne. Bei ihr kann ich immer hundert Prozent ich selbst sein, und ich war mit ihr auch ungelogen noch kein einziges Mal in einer Situation, in der ich innerlich dachte: "Für diesen Satz oder jenes Verhalten gibt's jetzt Punktabzug." Im Gegenteil - egal, was Su sagt oder tut, sie sammelt bei mir immer nur Pluspunkte. Ich glaube, dass es keinen anderen Menschen auf dieser Welt gibt, mit dem ich mich so wohl fühle wie mit ihr; und wenn ich etwas sicher weiß, dann, dass diese Freundschaft auch in 30 Jahren noch bestehen wird, weil sie mir so unendlich gut tut, dass ich sie niemals missen möchte.

Ein letztes, aber deshalb nicht weniger wichtiges Dankeschön gilt Stephan. Ich sage es dir viel zu selten, Schatz, aber du bist und bleibst die wichtigste Person in meinem Leben. Jede Sekunde mit dir ist etwas Besonderes: jedes Lächeln, jeder Blick, jede Geste, jeder Kuss gibt mir das Gefühl, alles zu haben, was ich brauche, um glücklich zu sein. Du lässt mich fliegen, aber niemals aus den Augen; und wenn ich abstürze, fängst du mich auf, schenkst mir ein Paar neue Flügel und ermunterst mich, es noch einmal zu versuchen. Du bleibst für mich stark, selbst wenn du dich schwach fühlst. Du liebst mich mit all meinen Ecken und Kanten und mitsamt meiner Vergangenheit... lässt mich einfach ich selbst sein - und dafür bin ich dir unendlich dankbar!
Ich liebe dich, mein Mondscheinhase!

Donnerstag, 16. April 2009

Wilde Theorien IV - Freundschaft vs. Liebe

Ich habe mal wieder eine neue Theorie aufgestellt. Lange habe ich mir Gedanken darüber gemacht, ob wir, abhängig davon, ob wir zu einer nahestehenden Person ein Liebes- oder Freundschaftsverhältnis haben, unterschiedliche Erwartungen an sie stellen; und dabei bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man vom besten Freund oder der beste Freundin viel mehr erwartet als von seinem oder seiner Liebsten.
Wenn sich der beste Freund die Haus- oder Telefonnummer nicht merken kann oder zu spät zu einer Verabredung kommt, dann sind wir enttäuscht und werfen ihm innerlich vor, dass wir ihm nicht wichtig genug sind. Wir selbst wissen schließlich Haus- und Telefonnummer unseres besten Freundes auswendig und würden uns selbstverständlich nie verspäten. Bei Schatzi hingegen tun wir dasselbe mit einem "Er ist halt ein wenig verpeilt, aber genau das finde ich ja so süß an ihm" ab.
Warum empfinden wir solche Schwächen bei unserem besten Freund als unverzeihlich und beim Partner als "originell"?
Ich denke, dass es genau an der Art der Beziehung liegt: Zur Liebe gehört eben mehr als nur "sich gut verstehen". Wir lieben unseren Partner ja auch, weil er toll aussieht und wir uns körperlich zu ihm hingezogen fühlen. Diese Vorteile hat unser bester Freund nicht. Er kann seine Fehler nicht dadurch kompensieren, dass er sich verträumt durch die Haare fährt, denn das löst bei uns kein Herzklopfen aus. Er glänzt schlicht und einfach nur durch seinen wunderbaren Charakter. Im Idealfall betrachten wir ihn als Seelenverwandten, und als solcher darf er sich keine Schnitzer erlauben, denn wenn er uns verletzt, dann ist das ein erdrückender Beweis dafür, dass unser beider Seelen doch nicht so ganz harmonieren. Das Ergebnis sind Enttäuschung und Zweifel. Schade eigentlich; denn paradoxerweise sieht man oft viel mehr, wenn man ab und zu mal ein Auge zudrückt.

Freitag, 26. September 2008

Aus der Dunkelheit ans Licht...

...bin ich heute gekommen. Die schlimmste Phase des Magisterprüfungszeitraums ist vorbei. Am 14. August habe ich meine Magisterarbeit abgegeben und vom 15. bis 22. September alle fünf Klausuren geschrieben. Jetzt kommen nur noch die Mündlichen, und um mich auf die vorzubereiten, habe ich ein bisschen mehr Zeit, weil ich die Termine individuell mit den jeweiligen Profs absprechen kann.
Nachdem ich nun ein paar Tage lang versucht habe, mein monströses Schlafdefizit nachzuholen (obwohl es ja angeblich wissenschaftlich bewiesen ist, dass das nicht geht), war ich heute endlich mal wieder bei Tageslicht und (man mag es kaum glauben!) Sonnenschein draußen: habe mich von Tilo beim Mittagessen über mein Liebesleben ausquetschen lassen, danach Krafttraining, Einkaufen (habe in der Klausurwoche meinen gesamten Schokoladenvorrat von 6 Tafeln Nougatschokolade leergeputzt) und ein paar letzte Löwenzahnblätter für Enya und Peppino pflücken - das waren so die Highlights.
Nun werde ich mir meine Gitarre schnappen und die Nachbarn mit spanischsprachigem Akustik-Rock von Ill Niño unterhalten... oder eher nerven, hihi. Y me gusta la soledad, soledad, no te quiero ver!

Dienstag, 8. Juli 2008

Eine große Dynastie und ihr trauriges Ende

Gestern fand die großartige Dynastie der Sabblowitsch-Wellensittiche mit dem Tod von Lumpi Sabblowitsch ihr tragisches Ende. Über anderthalb Jahre nach dem Dahinscheiden seiner zweiten Gemahlin Knöpfchen ist nun auch er im stattlichen Alter von 11 1/2 Jahren im Wellensittich-Himmel angekommen. Er war eine Kämpfernatur! Nicht nur, dass er unheimlich kräftig zubeißen konnte, er hat sich auch mehrmals wieder aufgerappelt, sogar, als die Tierärztin ihn schon längst aufgegeben hatte. Ich habe ihm gestern Abend zusammen mit Corny ein liebevolles Begräbnis im Garten meiner Mama (unter einer Tanne, mit Blick auf den Pool) bereitet. Ich werde den kleinen Schlingel nie vergessen - schließlich habe ich ihn geduldig aufgezogen, beobachtet, wie er seine ersten flauschigen Federchen bekam, und mit ihm das Fliegen geübt. Lumpi war ein echter Charakter- wellensittich, und egal wo er jetzt ist - für mich ist er immer genau hier drin:











Mittwoch, 18. Juni 2008

Ohne Schatzi ist Sommer doof =(

Bisher habe ich meine Fernbeziehung ja ganz gut verkraftet, aber seit ein paar Tagen zerreißt es mir jedesmal das Herz, wenn ich rausschaue und die Sonne scheint. Ich bin ja wirklich der größte Sommer-Fan, den es gibt (v.a. wenn EM ist und Holland so "uitstekend" spielt), aber ohne Schatzi kann man die warmen Temperaturen gar nicht genießen... Ich meine, für wen soll man denn da die Miniröcke anziehen? Wer kauft einem ein Schoko-Zitronen-Eis? Mit wem trifft man sich zum abendlichen Grillen? Wer schmiert einem den Rücken mit Sonnencreme ein? Und wer belächelt einen, wenn man die ganze Zeit nur noch die neue New-Kids-Single "Summertime" vor sich hinträllert? Es ist zu wahr, um schön zu sein:
Ohne Schatzi ist Sommer doof!



Freitag, 30. Mai 2008

Heute vor acht Jahren...



...hat ein schüchternes Mädchen im zarten Alter von 18 Jahren einen noch schüchterneren Jungen im Alter von 20 Jahren auf einem blau-gelb-gemusterten Sofa zum ersten Mal geküsst. Der Stoff des blau-gelb-gemusterten Sofas hat inzwischen etliche Risse, das schüchterne Mädchen etliche Gebrechen und der noch schüchternere Junge etliche graue Haare... wie schnell doch die Zeit vergeht. Und dennoch gibt es etwas, das die Zeit unbeschadet überdauert hat:
unsere Liebe!